Vision

In den letzten Jahren kamen mehrere Bestätigungen von Gott, dass ich Ihm und den Menschen als Hirte dienen soll. Zum Beispiel ein Online-Test im Sommer 2018, der ergab, dass ich als Hirte dienen sollte. Im Februar 2019 schenkte mir ein Bruder nach meinem Vortrag ein Büchlein „einfache Kirche“, in dem es um die Hauskirchenbewegung in England ging.
Bei so einer Berufung denkt man dann meistens an die Bibelschule. Doch am 13. Juli 2019 bekam ich einen Traum:
Ich ging zu einer Universität, um zu fragen, ob meine Bewerbung für ein Studium angenommen wurde. Die Dame am Empfang versicherte mir aber, dass sie meine Unterlagen nirgendwo finden kann. Als ich ein wenig verärgert die Uni verlassen habe, sah ich vor mir eine große steinerne Wand, auf der die Namen der Studenten eingraviert waren, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben und mein Name stand ganz oben mit dem Fach, das ist studiert haben sollte: „Rettung“.
Als ich aufwachte, konnte ich noch nicht viel mit dem Traum anfangen und habe darüber auf meiner Facebook-Seite berichtet. Dann hat sich ein Bruder aus der Schweiz per E-Mail gemeldet, der mir folgendes geschrieben hat:

Ich denke ich habe vermutlich eine Erklärung zu Deinem Traum……..

Letzte Woche bei einem Spaziergang setzte ich mich bei einer Wiese hin und sagte zu Gott; hier bin ich, wenn Du mir etwas sagen möchtest höre ich……….
Ich bekam eine Bild von einem Haus, einem großen etwas älteren Haus in dem das Wort Gottes verkündet wird und Menschen geholfen wird die eine Auszeit von der weltlichen Welt suchen. Eine Art Rettungsstation für Menschen die für eine Zeit ruhe brauchen.
In diesem Haus wohnst Du mit Deiner Familie, ich sah immer wieder Menschen in das Haus gehen und auch wieder hinaus.
Menschen werden darin ermutigt und im Glauben gestärkt. Diese Menschen sitzen aber nicht den ganzen Tag untätig herum, nein die Frauen Helfen deiner Frau im Haushalt mit, Männer übernehmen Handwerkliche Ausbesserungsarbeiten am haus oder bepflanzen den Garten mit Gemüse und Salat.
Ich betete das Gott Dir dieses Haus schenken soll und so eine Rettungsinsel in dieser Welt verwirklicht wird.

Nun, ich habe schon vor vielen Jahren eine Prophetie bekommen, dass Gott mir ein Haus schenken wird und so war diese Mail eine Bestätigung dazu.
Eine weitere Bestätigung kam am 6. März 2020, als ich eine E-Mail über den Gemeinde-Verteiler bekam, die folgende Nachricht enthielt:

Wir sind eine Familie auf dem Weg nach Augsburg – noch im Sommer möchten
wir hier ankommen und Wurzeln in unserer neuen Heimat schlagen.
Wir sind eine Familie, die mit Gott lebt und dies nicht nur nach Innen tun möchte – unsere Idee und Vision ist es, ein “Offenes Haus” zu leben, in dem Menschen willkommen sind, die vorübergehend ein Zuhause brauchen. Uns liegt Hebräer 13 auf dem Herzen: brüderliche Liebe und Gastfreundschaft.
Wir wollen offen sein und Menschen nicht nur eine Bleibe bieten, sondern durch Gemeinschaft dem Herzen und dem Geist begegnen. Außerdem möchten wir gerne eine christliche Spielgruppe anbieten, in der Kleinkinder von Anfang an von Gott hören und erleben können, wer und wie
Gott der Vater ist. Denn Jesus selbst hat die Dinge getan, die er Gott den Vater hat tun sehen.
Dafür suchen wir ein Haus, in dem wir wohnen und dienen können – ein großes Haus mit großem Garten, um unserer Vision und Gottes Reich Raum zu geben.

Nach dem Telefonat mit dem Autor dieser Mail haben wir festgestellt, dass wir ähnliches auf dem Herzen haben. Da bei ihnen die Kinderarbeit als Schwerpunkt liegt und bei mir die Ausrüstung der Erwachsenen im Glauben, so würden wir gut einander ergänzen.

Am 22. März 2020 träumte ich noch einen Traum, in dem ich zu einem großen Haus, das von außen wie ein Schloss aussah und drin irgendeine soziale Einrichtung hatte. Ich wurde von einer Dame empfangen, die mir das Haus zeigte und erzählte, dass sie noch so ein ähnliches Haus in einem anderen Stadtteil hätten, für den sie eine Person zum Verwalten brauchen. Danach wurde ich zum Mittagessen beim Chef eingeladen, dem ich erzählte, dass mein erster Beruf Bürokaufmann ist und ich Erfahrungen in Lager/Produktion und in der Pflege habe, aber aktuell als Mediengestalter tätig bin. Der Mann bekam leuchtende Augen und meinte, dass ich sehr gut dafür geeignet wäre, das zweite Haus, das sie haben, zu verwalten.

Wenn das nicht eine weitere Bestätigung ist, dass Gott tatsächlich daran interessiert, dass ich ein Haus habe, in dem ich Menschen dienen und sie ermutigen kann?

Gerade die „Corona-Krise“ hat deutlich gezeigt, dass vielen Christen der Glaube fehlt und sie sich von der Angst in Panik bringen lassen. Und das wären die potentiellen Besucher des Glaubenshauses.

Ich lebe seit 1991 als Kind Gottes und habe in dieser Zeit viele Erfahrungen mit Gottes Handeln in meinem Leben machen dürfen. Ich musste durch viele Krisen in meinem Leben durch, wobei Gott mich immer getragen und meinen Glauben gestärkt hat. Er bewahrte mich als ich unter Epilepsie litt. Er versorgte mich mit Geld, als ich es brauchte. Er heilte mich von Epilepsie. Er hat mir beruflich neue Türen geöffnet, die jahrelang verschlossen waren. So kann ich heute sagen, das ich mein „Studium“ im Fach „Rettung“ abgeschlossen habe und jetzt bereit bin, anderen zu helfen, im Glauben zu wachsen und Gott näher zu kommen.

Wenn Du so ein großes Haus hast, das Du uns für unsere Dienste zur Verfügung stellen kannst, oder jemanden weißt, der so ein Haus hat, dann würde ich mich über Deine Rückmeldung freuen! Dieses Haus ist für Gott und nicht für mich oder meine Familie. Dort sollte Gottes Gegenwart täglich spürbar sein.
Wenn Du zukünftig unseren Dienst finanziell unterstützen möchtest, dann trage Dich für unser „Partner-Newsletter“ ein, um rechtzeitig über den Anfang unserer Arbeit informiert zu werden.
Trage uns auch im Gebet, damit wir weiterkommen und das nötige Haus finden.