Wie bei Abraham

Als ich im Gebet unterwegs war, las ich in der Bibel die Geschichte von Abraham, der auch als Vater des Glaubens bezeichnet wird, weil er Gott geglaubt hat. Gott hat ihm das “Unmögliche” verheißen und schickte ihn aus seinem Vaterland in das Land, das Er ihm geben wollte. So steht es in 1. Mose 12 geschrieben: Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein.
Als ich diese Stelle heute las, erkannte ich mich darin. Ich habe auch mein Vaterland verlassen, um nach Deutschland zu komme und ich soll auch ein Segen sein.
Wenn Gott mir ein Haus schenken will, dann wird Er das tun, damit ich Ihm darin dienen kann. Das klingt “unmöglich”, aber Gott hat noch niemanden belogen, der Ihm geglaubt hat. Abraham ist das beste Beispiel dafür. Er ist zwar erst im hohen Alter Vater geworden, aber das spielte keine Rolle mehr, denn Gott hat Sein Versprechen erfüllt, das Er ihm gegeben hat.
Warum sollte ich Gott nicht glauben, der wirklich große Dinge für mich tun kann? Ich traue es Ihm auch zu! Auch wenn ich auf das versprochene Haus bis zum hohen Alter warten soll, verlasse ich mich auf Gottes Zusagen. Er allein weiß besser, wann der Zeitpunkt kommen sollte und wie Er Sein Versprechen erfüllen will. Bete bitte mit, dass Gott mich zu dem Haus führt, das Er für mich vorbereitet hat, damit ich Ihm dort dienen kann. In meinem Online-Vortrag gestern Abend habe ich über Glauben gesprochen, der von Gott Großes erwarten kann. Ich habe noch kein Haus in Aussicht, aber mein Glaube ist groß, dass Gott mir so ein Haus schenken wird. Es ist nur die Frage der Zeit.

 

About the Author Viktor Schwabenland

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